Die deutsche Volksgruppe in Jugoslawien 1918-1941: Innen- und Aussenpolitik als Symptome des Verhältnisses zwischen deutscher Minderheit und jugoslawischer Regierung

Front Cover
Peter Lang, 2009 - 427 pages
Ziel dieses Buches ist es, dem zeitgeschichtlich interessierten Publikum eine gut lesbare Bestandsaufnahme anhand des vorhandenen Quellenmaterials anzubieten und dabei Aufsehen erregende Ereignisse und typische Vorgehensweisen der beteiligten Protagonisten in den innenpolitischen Kämpfen der «Partei der Deutschen» und des «Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes» mit der jugoslawischen Regierung und den unteren Staatsorganen darzustellen. Thematisiert wird auch der Einfluss des nationalsozialistischen Deutschland auf die deutsche Bevölkerung in Jugoslawien nach 1933 und die daraus entstandenen Konflikte zwischen der nationalliberalen bzw. nationalkonservativen deutschen Volksführung und der nationalsozialistischen Erneuerungsbewegung. Einbezogen wird auch die Art und Weise der Beseitigung der bewährten donauschwäbischen Volksführung und die rücksichtslose nationalsozialistische Propaganda der Erneuerungsbewegung gegen alle, die den Nationalsozialismus ablehnten.
 

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Contents

Abkürzungen
7
Forschungsstand
15
Parlamentarismus im neuen SHSStaat von 1918 1928 und
27
Innerer Aufbau des SHSStaates
37
Politische Entwicklung der deutschen Minderheit und
63
Das Minderheitenproblem im SHSStaat von 19181933
125
Die deutsche Minderheit in Jugoslawien und ihr Verhältnis zu
141
Die Deutsche Minderheit und ihr Verhältnis zur Königsdiktatur
159
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2009)

Der Autor: Johann Böhm, geboren 1929, studierte Geschichte, Rumänistik und Germanistik an der Universität Klausenburg/Siebenbürgen, Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Bochum und Aachen und promovierte zum Dr. Phil. An der Universität zu Köln. Er ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Arbeiten zu historischen und politischen Themen, für die ihm 2006 die «Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland» verliehen wurde. Seit 1989 gibt er die Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik heraus.

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